Starre Entgeltstrukturen, Arbeitsbewertung, Auskunftsprozess und Beteiligung – der Fahrplan für TVöD und TV-L
Entgeltgruppen, Stufenlaufzeit, Zulagen, AT-Verträge: Die Vergütung im öffentlichen Dienst ist hochgradig formalisiert – aber formalisiert heißt nicht diskriminierungsfrei. Genau an diesen Stellschrauben des Systems entstehen die Entgeltunterschiede, die ein Auskunftsanspruch oder eine Entgeltanalyse künftig sichtbar macht. Und anders als die Privatwirtschaft verfügt der öffentliche Dienst über kein analytisches Bewertungsverfahren, auf das er sich im Streitfall berufen könnte.
Dieses Seminar zeigt, wie Sie etwaige Lücke schließen können, ohne die Tarif-Systematik aufzugeben: mit einem schlanken Brückenmodell, das die vorhandene Entgeltordnung auf die vier Bewertungsfaktoren der Richtlinie abbildet. Außerdem erfahren Sie, wie man einen belastbaren Prozess für den Auskunftsanspruch aufsetzen kann und wie eine klare Strategie für die Zusammenarbeit mit Personal- und Betriebsrat, sowie Gleichstellungsbeauftragten aussieht.
Das Seminar baut auf Teil 1 (Grundlagen und Geltungsbereich) auf, kann aber auch eigenständig besucht werden – die wichtigsten Grundlagen werden zu Beginn kompakt zusammengefasst.
Sie nehmen einen konkreten, priorisierten Umsetzungsfahrplan für Ihr Haus mit – vom Brückenmodell für die Arbeitsbewertung über den Musterprozess für Auskunftsansprüche bis zur Strategie für die Gremienbeteiligung. Nach jedem Themenblock beantworten die Referierenden Ihre Fragen.
Inhalte des Online-Seminars
- Starre Strukturen unter Transparenzdruck
- Gleichwertigkeit & Arbeitsbewertung
- Prozesse & Beteiligung