In dieser Folge von Controlling Vordenker spricht Prof. Dr. Mischa Seiter mit Stefan Patzke, CFO bei Kärcher und verantwortlich für Finance, IT, Legal und Lernen, über die Einführung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Beim KI-Einsatz stehen bei Kärcher nicht der Effizienzgewinn, sondern Innovation und Weiterentwicklung im Fokus.
Auslöser für neue digitale Arbeitsweisen und Kooperation war für Kärcher der Wechsel zu Google Workspace als interne Cloud-Infrastruktur. Entscheidend für diesen initialen Erfolg waren das Vorleben durch das Management, Schulungen und eine aktive interne Community. Auch bei generativer KI auf Basis von Gemini priorisiert Kärcher Enablement vor Kostensenkung. Mit Agentic AI folgt der Schritt vom Assistenten zum selbstständig handelnden Akteur. Erste Agenten sind bereits produktiv, sofern Datenqualität, Governance und klare Prozessstrukturen gegeben sind.
„Wenn man KI mit Agenten auf unstrukturierte Prozesse loslässt, dann wird am Ende nur das Chaos autonom, aber nicht das Ergebnis besser.“
Inhalte
- Generative KI als neue Basistechnologie statt reines Effizienzprogramm
- Konsequentes KI-Enablement für die gesamte Belegschaft
- Vorbildfunktion des Managements bei Change Management
- Dezentrale Entwicklung von KI-Use-Cases ermöglicht schnellen Mehrwert
- KI übernimmt Qualitätssicherung im Planungsprozess
- Lernen und Innovation wichtiger als reine Produktivitätsgewinne
- Entwicklung vom KI-Assistenten zu Agentic AI
- Datenqualität, Governance und strukturierte Prozesse als Voraussetzungen
Zielgruppen
- CFO / Leiter Rechnungswesen
- Leiter Controlling
- Controller
- Kostenrechner
- Geschäftsführer
- Unternehmensberater