​Ein sinnvoller und bedarfsorientierter Personaleinsatz wird in einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt auch für Arbeitgeber im öffentlichen Dienst immer bedeutender. Aufgrund der sich ständig ändernden Anforderungen sowie auch unter dem Gesichtspunkt eines stetig steigenden Kostendrucks sind flexible Arbeitszeitmodelle, die den Bedürfnissen sowohl des Arbeitgebers als auch der Beschäftigten gerecht werden, von zentraler Bedeutung. Hierbei sind jedoch die wichtigen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG), des TVöD/TV-L sowie der Rechtsprechung zu berücksichtigen. Beispielsweise musste das Bundesarbeitsgericht (BAG) vor kurzem entscheiden, ob durch die Regelungen des TVöD/TV-L teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Ableistung von Mehrarbeit unzulässig diskriminiert werden.

Neben einem systematischen Überblick über die wichtigsten Regelungen des ArbZG sowie des TVöD/TV-L erläutert die Referentin wichtige und aktuelle Entscheidungen.

Inhalte des Online-Seminars

Rechtliche Rahmenbedingungen

Höchstgrenzen des Arbeitszeitgesetzes

Vorschriften zur Ruhezeit und Ruhepausen

Gestaltungsmöglichkeiten gemäß § 7 ArbZG

Grundlagen zur Arbeitszeit im TVöD/TV-L

Dauer und Ausgleichzeitraum der Arbeitszeit

Mehrarbeit, Überstunden im TVöD/TV-L

Begriffsbestimmung, Abgrenzung zur Mehrarbeit unter Berücksichtigung der Entscheidung des BAG vom 15.10.2021

Arbeitszeitkorridor bzw. Rahmenzeit

 

Überblick Sonderformen der Arbeit

 

Aktuelle Entscheidungen z.B.

  • zur Auslegung vergütungspflichtiger bzw. arbeitsschutzrechtlicher Arbeitszeit bei z.B. Umkleidezeiten, Ruhepausen, Rufbereitschaft
  • zum Anspruch schwerbehinderter Menschen auf Freistellung von Rufbereitschaft. 

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